AUSZUG AUS WIKIPEDIA:

Als traditionelle chinesische Medizin, TCM oder chinesische Medizin wird jene Heilkunde bezeichnet, die sich in China seit mehr als 2000 Jahren entwickelt hat. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet umfasst den ostasiatischen Raum, insbesondere Vietnam, Korea und Japan. Auf dieser Grundlage entwickelten sich spezielle Varianten in diesen Ländern. Besonders bekannt ist die japanische Kampo-Medizin.

Zu den therapeutischen Verfahren der chinesischen Medizin zählen vor allem deren
Arzneitherapie und die Akupunktur sowie die Moxibustion. Zusammen mit Massagetechniken wie Tuina Anmo und Shiatsu, mit Bewegungsübungen wie Qigong und Taijiquan und mit einer am Wirkprofil der Arzneien ausgerichteten Diätetik werden die Verfahren heute gerne als die „fünf Säulen“ der chinesischen Therapie bezeichnet. Die TCM ist die traditionelle Medizin mit dem größten Verbreitungsgebiet, besonders die Akupunktur wird heute weltweit praktiziert.[1] Die TCM gilt als alternativ- oder komplementärmedizinisches Verfahren. Das größte einschlägige Forschungszentrum ist die Chinesische Akademie für traditionelle chinesische Medizin.

Von wissenschaftlicher Seite, insbesondere der
evidenzbasierten Medizin, wird die therapeutische Wirksamkeit vieler Behandlungsmethoden der TCM bestritten. Dennoch haben sich einige Behandlungsmethoden der TCM mittlerweile in der westlichen Medizin etabliert, z.B. die Akupunktur.
Wo kann die TCM angewendet werden?

  • ALLERGIEN: Heuschnupfen, Asthma bronchiale, Nahrungsmittel, Neurodermitis, …
  • ANDROLOGIE: vorzeitiger Samenerguss, Errektionsstörung, Dauererektion, …
  • AUGEN: Augenschmerzen, tränende Augen, …
  • BEWEGUNGSAPPARAT: Schmerzen & Bewegungseinschränkungen in Muskeln, Sehnen, Gelenken, …
  • ENDOKRINOLOGIE: Struma, Hyperthyreose, Hypothyreose, Thyreoiditis, …
  • GYNÄKOLOGIE: Menstruationsbeschwerden, Menopausensyndrom, Fluor vaginalis, …
  • HALS, NASE, OHREN: Atemwegsinfekte, Husten, Halsschmerzen, Heiserkeit, Schnupfen, Nebenhöhlen, Kurzatmigkeit, Tinnitus, Schwerhörigkeit
  • HARNSYSTEM: Inkontinenz, Dysurie, Miktionsstörung, …
  • HAUT: Psoriasis, Ekzeme, Akne, Rosacea, Dermatitis, Tinea Pedis, Ödeme, …
  • HERZ-KREISLAUF: Rythmusstörung, Hypertonus, Hypotonus, …
  • INFERTILITÄT, KINDERWUNSCH: Diagnostik, Kombination mit Reproduktionsmedizin, …
  • KREBS: Begleitung bei Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie, …
  • LEBER-GALLENBLASE: Schmerzen, Ikterus, …
  • MAGEN-DARM: Schmerzen, Völlegefühl, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, …
  • NEUROLOGIE: Kopfscherz, Migräne, Schwindel, Trigeminusneuralgie, Facialisparese, Interkostalneuralgie, Multiple Sklerose MS, Polyneuropathie, Parästhesien, …
  • PSYCHE: Schlafstörungen, Depression, Burnout
  • SCHWANGERSCHAFT, GEBURT: Wochenbettbeschwerden, Kostitutionsverbesserung, Laktationsstörung, …
  • SUCHT: Rauchen, …
die Traditionelle Chinesische Medizin hat sich im Verlauf von Jahrtausenden entwickelt.

Sie beruht darauf, dass
  • das Yin und Yang in unserem Körper im Gleichgewicht ist
  • unsere Energie - das Qi - ungehemmt durch unsere Leitbahnen - die Meridiane - fließen kann
  • unsere Blut - das Xue - in Ordnung ist
  • unser Geist - das Shen - klar bleibt
  • die Körper-Essenzen - das Jing - in ausreichendem Mass vorhanden sind

Äußere und innere Faktoren können das Qi, das Yin & Yang, das Xue, das Shen und unsere Essenzen beeinflussen und zu Erkrankungen führen.

Die Diagnose erfolgt nach eingehender Anamnese unterstützt durch die traditionelle Puls- und Zungendiagnostik.
(Siehe hierzu auch die seitlichen Reiter bei „Behandlungen“)


Folgende Verfahren aus der TCM wende ich an:
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